Vita 2018-03-31T12:34:38+00:00

Werner Gottfried Meier

Privat

Ich bin 1967 in Neumarkt in der Oberpfalz geboren und seit 2013 verheiratet. Von vier unserer Söhnen wohnen die drei Jüngsten noch bei uns zu Hause. Zusammen mit einem kleinen Bolonka-Hündchen (und sieben glücklichen Hühnern).

Schulbildung/Beruf

Nach meinem Abitur am Willibald-Gluck-Gymnasium in Neumarkt und Grundwehrdienst habe ich an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung das Studium als Diplom-Verwaltungswirt abgeschlossen. Nach einigen Jahren in Aufsichts- und Führungsfunktion sowie als Ermittlungsbeamter bin ich nun seit mehr als zehn Jahren im Bereich Sicherheit in einem DAX Unternehmen tätig.

Meine Funktionen in der AfD

  • Kreisvorsitzender Amberg-Neumarkt

  • Direktkandidat zur Landtagswahl im Stimmkreis Neumarkt

  • Stellvertretender Bezirksvorsitzender Oberpfalz

  • Mitglied der Bundesprogrammkommission

  • Sprecher Bundes- und Landesfachausschuss „Demokratie, Grundwerte und Europa“

Mein Weg in die AfD…

Mehr als 10 Jah­re hielt ich Aus­schau nach einer euro-und EU-kritischen Par­tei. Lei­der war keine der damals zur Aus­wahl ste­hen­den Grup­pie­rungen für mich akzep­ta­bel. Enttäuschend war bei allen etablierten Parteien auch die Vernachlässigung des Themas Demokratie.

Von einem Bekannten aus Köln bekam ich im Januar 2013 die Information, dass prominente Mitglieder der Bürgerbewegung Wahlalternative 2013 eine Partei gründen wollen. Mit der Alter­na­tive für Deutsch­land trat end­lich eine bür­ger­li­che Par­tei mei­ner Gesin­nung auf den Plan. Noch in der Stunde der „Ent­de­ckung“ habe ich die Mitgliedschaft beantragt. Am 11.03.2013 bin ich spontan nach Oberursel gefahren, wo ich kurzfristig von einer Veranstaltung der Parteigründer gehört hatte. Die euphorische Aufbruchsstimmung in der völlig überfüllten Stadthalle ist eine dauerhafte Erinnerung.

und was daraus wurde…

Bezirksverband Oberpfalz

Bei der Gründung der ersten AfD-Gliederung in der Oberpfalz im April 2013 wurde ich zum Schriftführer gewählt. Von Wahlverfahren, Tagesordnungen und Satzungen hatten wir keine Ahnung. Aber wir waren hoch motiviert. Von null auf hundert hat die AfD das Leben jedes aktiven Funktionärs umgekrempelt.

Bei der planmäßigen Neuwahl des Bezirksvorstandes am 21.10.2013 wurde ich zum Vorsitzenden gewählt.

Bundestagswahl 2013

Der Bundestagswahlkampf war der mein erster politischer Kraftakt. Brutal. Hobbies, Freizeit, aber auch Familie und Freunde mussten zurückstecken. Für den Einzug der AfD in der Bundestag hat es dann aber nicht ganz gereicht. Wir wären aber auch noch nicht soweit gewesen.

Die Einführung von Mitgliederbefragungen

Steckenpferd (innerparteiliche) Demokratie

Mein Hauptantrieb für ein politisches Engagement ist das Thema Demokratie. Deswegen war es mir beim Parteieintritt im Februar 2013 besonders wichtig gewesen, dass die AfD auch die Themen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit als Schwerpunkt hatte.

Innerparteiliche Demokratie

Ohne jemals in einer Partei Mitglied gewesen zu sein, war mir schnell klar, dass die Demokratie auch innerhalb der Partei ungemein wichtig ist. Auf die Bedeutung der innerparteilichen Demokratie möchte ich zu gegebener Zeit auf einer separaten Seite detailliert eingehen.

Meine ersten Vorstöße zur innerparteilichen Demokratie finden sich denn auch bereits auf dem ersten Parteitag der AfD in Berlin, unter dem Titel „Innerparteiliche Demokratie und Erfolg“ hatte ich ein Paket von Vorschlägen zur Ergänzung der Satzung eingereicht. Der bekannteste damals beschlossene Passus ist die verpflichtende Mitgliederbefragung bei Koalitionsvereinbarungen. Diese und andere – auch später noch hinzugefügte – Regelungen zur Beteiligung von Mitgliedern und Einschränkungen des Berufspolitikertums finden sich in diesem Umfang in keinem anderen Programm einer Partei.

Im Herbst 2013 waren wir in den Fachausschüssen – ich im Landesfachausschuss Recht und Inneres – mit viel Engagement dabei, das Parteiprogramm zu Erstellen.

Nach meinem Demokratie-Verständnis war es wichtig und notwendig, die Mitglieder direkt am Programm-Entstehungsprozess zu beteiligen…

Die Einführung von Mitgliederbefragungen

Im Dezem­ber 2013 konnte ich den damaligen Lan­des­vor­stand Bay­ern für die Durch­füh­rung der ers­ten Mit­glie­der­be­fra­gung gewin­nen. Nach erfolg­ter Zustim­mung musste ich dann inner­halb weni­ger Tage unter pro­gram­ma­ti­scher Zuar­beit der Lan­des­fach­aus­schüsse die Befra­gung tech­nisch umset­zen. Nach der rei­bungs­lo­sen Durch­füh­rung und der über­wäl­ti­gen­den posi­ti­ven Reso­nanz bei den Mit­glie­dern hatte sich die Skep­sis des Landesvorstands in Gefal­len verwandelt.

Mit der Vorlage aus Bayern konnte ich schließlich den Bun­des­vor­stand für die Durch­füh­rung einer Mit­glie­der­be­fra­gung zur Euro­pa­wahl „gewin­nen“.

Nach einer weiteren Befra­gung, zu den poli­ti­schen Leit­li­nien, wurde diese Art der Beteiligung der Mitglieder zum Selbstverständnis unserer Partei, das schließlich in eine verbindliche und vorbildliche Regelung in der Satzung mündete.

Das Projekt Neufassung der Bundessatzung

Im April 2014 wurde ich vom Landesvorstand Bayern in die Satzungskommission Bund gewählt. Gemäß Parteitagsbeschluss in Erfurt im März 2014 sollten wir die Bundessatzung und die Nebenordnungen neu fassen.

Als Schriftführer, Motor und Ideengeber konnte ich in der Kommission zu meiner Freude Unterstützer in meinem Anliegen finden: Ich wollte der AfD per Satzung das Fundament einer alternativen Bürger-Partei legen.

In der Satzungskommission fand ich mich plötzlich im Zentrum der Auseinandersetzung um Bernd Lucke und dessen Herrschaftsansprüche über die Partei. Der von Bernd Lucke eingebrachte Satzungsentwurf und die von ihm eingeleiteten „Maßnahmen“ zur Durchsetzung dieser mit dem Spitznamen „Ermächtigungsgesetz“ versehenen Satzung waren eine Kampfansage an die innerparteiliche Demokratie. Ein schmerzhafter Konflikt und eine erste Zerreißprobe für die junge Partei. Mit der Abwahl von Bernd Lucke und dessen Parteiaustritt im Sommer 2015 nahm es ein für mich erfreuliches Ende. Das komplette Drama können Sie bei Interesse hier lesen: „Die Satzungsgeschichte“ (Polifakt Sonderausgabe ‚Bundesparteitag Essen‘)

Trotz unvermutet hohem Aufwand und Erschwernissen möchte ich die Erfahrung in diesem Gremium nicht missen.

Landesvorstand Bayern

Am 19. Oktober 2014 wurde ich zum stellvertretenden Schatzmeister des Landesverbands Bayern gewählt. Um mich der neuen Aufgabe ausreichend widmen zu können habe ich wie angekündigt am 14.12.2014 das Amt des Bezirksvorsitzenden niedergelegt.

Notvorstand nach Parteikrise im Sommer 2015

Nach der schweren Krise der Partei und dem Abgang von Bernd Lucke im Sommer 2015 waren wir in Bayern der am schwersten getroffene Landesverband. Im Juli 2015 waren die Hälfte aller damals 48 Kreisverbände nicht beschlussfähig. Der gesamte Landesverband und insbesondere die ehrenamtlichen Helferteams waren dezimiert und entkräftet. Als einzig verbliebenes Landesvorstandsmitglied nach der Austrittswelle habe ich mit einem vierköpfigen Notvorstand vom Juli bis Oktober 2015 die AfD Bayern wieder zur Handlungsfähigkeit und Neuwahl des Vorstands geführt.

1. Stellvertretender Landesvorsitzender, Oktober 2015 bis November 2017

Bei der Neuwahl des Landesvorstands am 3./4. Oktober 2015 hatte ich wie vorab angekündigt für das Amt des 1. Stellvertretender Landesvorsitzenden kandidiert und diese Wahl auch gewonnen.

In Zusammenarbeit mit dem Landesvorsitzenden Petr Bystron war es meine Aufgabe, den Landesverband organisatorisch aufzubauen und voranzutreiben, während Petr Bystron die AfD Bayern über Medien, Presse und Außendarstellung als neue politische Kraft in Bayern etabliert hat.

Kraftakt Bundestagswahl 2017

Eine der außergewöhnlichsten Herausforderungen der letzten Jahre war für mich die Vorbereitung und Durchführung der Aufstellungsversammlung sowie die Maßnahmen bis zu der ereignisreichen Schlussphase im Bundestagswahlkampf. Letztere Aufgabe habe ich übernommen, als Mitte Juni 2017 der für den Geschäftsbereich „Öffentliche Wahlen“ verantwortliche Vorstandskollege Michael Wüst dem Druck der Aufgabe und der Verantwortung nicht mehr standgehalten hat und zurückgetreten ist.

In einem Kraftakt bereitete ich innerhalb weniger Wochen die Landesliste und Direktkandidaten-Unterlagen von 46 Wahlkreisen auf und übergab sie dem Landeswahlleiter. Am 28.07.17 schließlich hat die Landeswahlversammlung des Freistaats Bayern der Landesliste der AfD zugestimmt. Einstimmig, ohne Mängel.

Dieser Gewaltakt konnte ich leisten, weil ich einen gebuchten Spanien-Urlaub absagte und mich nicht – im Gegensatz zu den meisten Kollegen – auf den täglichen Bundestagswahlkampf konzentrieren musste. Bereits Anfang 2016 hatte ich mich entschieden, kein Bundestagsmandat anzustreben. Für meinen Kreisverband Amberg-Neumarkt konnte ich mit Peter Boehringer einen optimalen Direktkandidaten gewinnen.

Stimmkreiskandidat zur Landtagswahl 2018

Am 12.01.2018 wurde ich zum Direktkandiaten meines Heimat-Stimmkreises Neumarkt nominiert.

Nun gilt es, die Erfolgsgeschichte der AfD fortzusetzen. Mit einem starken Einzug in den bayerischen Landtag und der damit fünzehnten erfolgreichen Wahl in ein Länderparlament Deutschlands.

Sonstige Projekte

Mitgestaltung des Parteiprogramms

Die organisatorischen Aufgaben in der jungen Partei waren eine enorme Herausforderung an Zeit und Aufwand. Glücklicherweise konnte ich aber auch noch etwas Politik machen: In der Programmarbeit.

Begonnen habe ich im Landesfachausschuss Recht und Inneres.

Als Stellvertretender Sprecher habe ich dort im Oktober 2015 das erste Thesenpapier Asyl des Landesverbands Bayern verfasst, welches am Landesparteitag einstimmig verabschiedet wurde.

Mit der Neugründung des Fachausschuss meiner Lieblingsthematik, „Demokratie, Grundwerte und Europa“ hab ich dann den Fachausschuss gewechselt. Dort konnte ich meine politischen Grundsätze und Interessen optimal einbringen und bin dort zum Sprecher gewählt worden.

Leiter des Bundesfachausschuss „Demokratie, Grundwerte und Europa“

Seit Ende 2015 bin ich dann auch zum Leiter des Bundesfachausschuss „Demokratie, Grundwerte und Europa“, zuletzt wiedergewählt am 17.03.2018 in Frankfurt am Main. Als BFA-Leiter bin ich Mitglied der Bundesprogrammkommission, dem höchsten, 32-köpfigen Parteigremium zur Programmatik der Partei.

Meine konkrete Beteiligung am Parteiprogramm der AfD finden Sie auf einer separaten Seite:

Ideen und Schwerpunkte der Programmarbeit

ScanZettle – Computergestützte Stimmenauszählung

Bei der computergestützten Stimmenauszählung erfolgt die Wahl herkömmlich durch Ankreuzen des Stimmzettels. Die eingesammelten Stimmzettel werden per Scanner ausgelesen und per Software ausgezählt und ausgewertet.

Ein aktuelles Projekt von mir. Die Auswerte-Software habe ich in Visual Basic programmiert.

Schneller als herkömmliche Auszählung per Hand – Sicherer und kostengünstiger als elektronische Wahlgeräte.

Weitere Informationen auf www.scanzettle.de
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