//SPD: Mit Nahles in den Untergang

SPD: Mit Nahles in den Untergang

Am Wochenende wurde Andrea Nahles mit 66,35 Prozent zur SPD-Parteivorsitzenden gewählt. Die Selbstzerstörung der SPD geht damit in die nächste Phase.

Nur Oskar Lafontaine hatte 1995 mit 62,6 Prozent ein noch schlechteres Ergebnis, allerdings hatte er damals gegen den amtierenden Vorsitzenden Rudolf Scharping kandidiert. Nahles hatte keinen ernsthaften Gegenkandidaten. Den letzten Parteivorsitzenden Martin Schulz wollte die SPD noch mit einem Ergebnis von 100 Prozent als Euphorie-Schub nutzen. Das ging aber gründlich in die Hose. Das Ergebnis von Nahles ist da schon ehrlicher.

Aber es zeigt auch die Gefahr für die SPD. Nahles muss liefern. Sie hat auch schon radikale Erneuerung angekündigt. Doch was bedeutet eine Neuerfindung à la Nahles? Sicherlich nicht die Rückkehr zur Arbeiterpartei. Sie wird die nächste Stufe des Gender-Wahns und Flüchtlings-Fanatismus zünden. Die SPD hat mit Nahles nicht die Lösung, sondern die Personifizierung des Problems gewählt.


Bild: Wikipedia

2018-04-23T10:01:42+02:0023 April, 2018|Kategorien: Politik Allgemein|

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