Migration – Längst vergessene Politikeraussagen

Peter Boehringer, AfD Bundestagsabgeordneter und Direktkandidat im Kreisverband Amberg-Neumarkt, hat in einer interessanten Zusammenstellung längst vergessene Zitate deutscher Spitzenpolitiker auf die Entwicklung und Heuchelei der Migrationspolitik hingewiesen. Von Brandt, Wehner bis Kohl und Genscher haben die Politiker aller Parteien vor den Folgen der Massenmigration gewarnt. Nun, da die Massenmigration in einer damals schwer vorstellbaren Dimension eingetreten ist, sind kritische Stimmen unerwünscht.

Hier die Zitate:

  • SPD-Kanzler Willy Brandt 1973 in seiner Regierungserklärung: “Es ist aber notwendig geworden, daß wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten!“
  • Bundesaußenminister Genscher 1984 über Deutschland: ”WIR SIND KEIN EINWANDERUNGSLAND. Wir können es nach unserer Größe und wir können es wegen unserer dichten Besiedlung nicht sein. Deshalb geht es darum,ohne Eingriffe in die Rechte des einzelnen und der Familie, ohne Verletzung der Grundsätze der Toleranz, zu einer Verminderung der Ausländerzahlen zu kommen.”
  • Helmut Schmidt während seiner Kanzler-Amtszeit: „Mit weit über 4 Millionen Ausländern ist die Aufnahme der deutschen Gesellschaft erschöpft, wenn nicht ganz große Probleme entstehen sollen. Mehr als 4,5 Millionen Ausländer können wir mit Anstand nicht verdauen“
  • DGB-Veranstaltung seines Hamburger Wahlkreises 1981, Helmut Schmidt: „Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag!“
  • Herbert Wehner, SPD, 1982: „Wenn wir uns weiterhin einer Steuerung des Asylproblems versagen, dann werden wir eines Tages von den Wählern, auch unseren eigenen, weggefegt. Dann werden wir zu Prügelknaben gemacht.
  • Bei Gesprächen mit dem damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan warnte Helmut Schmidt vor unkontrollierter Zuwanderung aus der Türkei: „Wir können nicht mehr lange mit den Folgen fertig werden.“
  • Alt-Kanzler Helmut Schmidt: “Es war ein Fehler, dass wir Anfang der siebziger Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.”(Hamburger Abendblatt, 2004)
  • Helmut Schmidt am 11.06.2005 im FOCUS: “Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Als Mittel gegen die Überalterung kommt Zuwanderung nicht in Frage. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht. Es schafft nur ein zusätzliches dickes Problem.”
  • Ex-Bundeskanzler Kohl in einem geheimen Gesprächsprotokoll vom 28. Oktober 1982: “Über die nächsten vier Jahre werde es notwendig sein, die Zahl der Türken um 50 Prozent zu reduzieren – aber er könne dies noch nicht öffentlich sagen” (SPIEGEL, 01.08.2013)
  • Helmut Schmidt, 1992: “Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen … Weder aus Frankreich noch aus England, noch aus Deutschland dürfen Sie Einwanderungsländer machen. Das ertragen die Gesellschaften nicht. Dann entartet die Gesellschaft! … Es kann dazu kommen, dass wir überschwemmt werden.“ (Tagesspiegel, 26.08.2010)
  • Gerhard Schröder, 1997: „Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: raus, und zwar schnell.“ (Tagesspiegel, 26.08.2010)
  • Gerhard Schröder, 1998: „Zusätzliche Zuwanderung nicht mehr verkraftbar (BILD, 26.11.1998)“
  • Oskar Lafontaine, 2005: „Der Staat ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen.“ (Tagesspiegel, 26.08.2010)
  • Merkel beim 17. Parteitag der CDU, am 1. Dezember 2003 in Leipzig:
    “Manche unserer Gegner können es sich nicht verkneifen, uns in der Zuwanderungs­diskussion in die rechts­extreme Ecke zu rücken, nur weil wir im Zusammenhang mit Zuwanderung auf die Gefahr von Parallelgesellschaften aufmerksam machen. Das, liebe Freunde, ist der Gipfel der Verlogenheit! Eine solche Scheinheiligkeit wird vor den Menschen wie ein Kartenhaus in sich zusammen­brechen. Deshalb werden wir auch weiter eine geregelte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung fordern!”
  • Angela Merkel 2010: „Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!“

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