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Im Namen der Maske – Bildungsgipfel der bayerischen Regierung

Es ist tatsächlich der Gipfel, was Söder und seine Minister gestern als bayerisches Schulkonzept für das neue Schuljahr vorgestellt haben. Mit Bildung hat dieser Gipfel jedoch nichts zu tun, allenfalls mit Bildungs-Verhinderung. Es geht um Maskenpflicht, Maskenverweigerer, Schulschließungs-Drohungen und Mindestabstand. Die bayerischen Schüler (ab der 5. Klasse) müssen tatsächlich den Unterricht mit totaler Maskenpflicht starten.

Wer selbst Kinder hat, konnte das komplette Versagen der Landesregierung in Sachen Bildungspolitik hautnah erleben. Seit Wochen und Monaten hängt die schulische Fernbetreuung der Kinder allein am Engagement der einzelnen Lehrer. Entsprechend unterscheidet sich die Bildungs-Versorgung der Kinder auch eklatant. Manche Lehrer haben den Corona-Schul-Lockdown für eine vollbezahlte Schnupper-Pension gehalten, andere Kollegen haben sich redlich bemüht, einen rudimentären Bildungs-Kanal zu den Schülern aufzubauen. Doch selbst in den Fällen sich abrackernder Lehrer blieb der Corona-Unterricht meilenweit hinter den vorhandenen Möglichkeiten zurück, und es zeigt sich wiederum: Deutschland ist digitales Entwicklungsland.

Die deutschen Helikopter-Politiker werfen zwar Milliarden Euro über Land und Leute ab. Ein Konzept für einen Fern-Unterricht ist jedoch nicht erkennbar. Anstatt sinnvolle Maßnahmen für die Bildung der Kinder in Angriff zu nehmen schütten sie lieber einen planwirtschaftlich-sozialistischen Kinderbonus von 300 Euro pro Kind aus. Mit diesen 4,3 Milliarden Euro hätten die Politik-Versager einen exzellenten Online Campus aufbauen können, mit Video-Unterricht und Live-Tutorien, nach dem Vorbild gut funktionierender Fernstudien-Anbieter.

Doch obwohl Bildung Ländersache ist, prescht unser wortgewaltig-forsche Oberbefehlshaber lieber mit Verboten und dem Schüren von Pandemie-Ängsten nach vorne, anstatt sich um seine zukünftigen Steuerzahler zu kümmern. In einer unverhältnismässigen Spontanentscheidung wurden die Kinder ab dem 16. März großflächig aus den Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten verbannt. Von einem Tag auf den anderen waren die Eltern zur Organisation dieses familiären Ausnahmezustandes gezwungen. Man mag sich lieber nicht vorstellen, welche Dramen und psychologischen Schäden hierdurch verursacht wurden. Doch die politisch-mediale Corona-Inszenierung und Statistik-Trickserei läuft so perfekt und alternativlos, dass die Bürger die völlig überzogenen Maßnahmen und das komplette Versagen im Krisenmanagement der Bildungspolitik hinnehmen, bzw. gar gutheißen.

Die wesentlichen “Kabinettsbeschlüsse” des bayerischen “Bildungsgipfels”:

  • Kita-Personal muss die Kleinstkinder mit Maske betreuen.
  • Schulkinder ab der 5. Klasse starten Unterricht am 8. September mit Maske auch während des Unterrichts.
  • Um die Dauer-Funktion der Corona-App auch für die Schüler zu gewährleisten dürfen Smartphones auch während des Unterrichts angeschalten bleiben.

Die gesamte Blamage können Sie zum Beispiel hier nachlesen:

https://www.merkur.de/bayern/coronavirus-schulstart-bayern-soeder-maskenpflicht-schulen

 


 

Bilder:
Mueller /MSC – https://securityconference.org/mediathek/asset/markus-soeder-1930-15-02-2019/, CC BY 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=79298649
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2020-09-02T13:17:36+02:002 September, 2020|Kategorien: Allgemein, Bildung & Wissenschaft, Gesundheitspolitik|Tags: |

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